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DIE DEUTSCHE KLASSIK. GOETHE UND SCHILLER

2016.08.15

DIE DEUTSCHE KLASSIK. GOETHE UND SCHILLER

 

a. Der Sturm und Drang

Der Sturm und Drang war eine literarische Strömung in Deutschland in der Zeit von 1760 bis 1785. Die jungen Autoren rebellierten gegen den Rationalismus der Aufklärung. Man konnte eine Hinwendung zum Gefühl beobachten. Im Mittelpunkt stand die Idee der Freiheit, der Anspruch auf Gleichberechtigung und Menschenrecht. Diese Strömung erwies sich als sehr bedeutend für die Literatur der späteren Epochen. Wichtige Vertreter der Strömung waren Friedrich Schiller, Johann Gottfried Herder, Johann Wolfgang von Goethe.

b. Die Klassik

Mit dem Begriff „Klassik“ bezeichnet man eine literaturgeschichtliche Epoche von 1786 bis 1805, das Schaffen Goethes und Schillers, die Etappe ihrer Zusammenarbeit. Die Klassik geht auf die Bedeutung des Wortes „klassisch“ zurück, es bedeutet etwas Besonderes, Musterhaftes, Einmaliges. Goethe und Schiller machten sich zusammen Gedanken über die Rolle der Kunst in der veränderten Welt.

In der Klassik erscheint der Mensch als höchstes natürliches Lebewesen, als schöne Seele. Er hat Anspruch auf Freiheit.

c. Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

Er ist als Dichter, Dramatiker, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker einer der bekanntesten Vertreter der Klassik. Sein Werk umfasst Gedichte, Dramen und Prosa-Literatur, aber auch naturwissenschaftliche Arbeiten. Er ist eine herausragende Persönlichkeit der Weltliteratur.

Goethes Familie lebte in Frankfurt. Die Kinder wurden vom Vater und von Privatlehrern in mehreren Sprachen unterrichtet. Eine große Rolle spielte die religiöse Erziehung der Kinder. Bereits als Kind begeisterte sich Goethe für die Literatur. In den 60er Jahren studierte er Jura in Leipzig. In den 70er Jahren lernte er Charlotte Buff („Lotte“) kennen. Er schloss eine Freundschaft mit Friedrich Schiller. Er traf Napoleon, der ihm das Kreuz der Ehrenlegion verlieh. Später reiste er in die Rhein- und Maingegenden.

Wichtige Werke: Iphigenie auf Tauris“ (Drama), „Faust“ (Menschheitsdichtung), „Die Leiden des jungen Werthers“ (Briefroman), „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ (Roman), „Wilhelm Meisters Wanderjahre“ (Roman).

d. Friedrich Schiller (1759-1805)

Er war deutscher Dichter, Philosoph, Historiker, Dramatiker. Er wurde  in Marbach geboren. Mit 13 Jahren schrieb er schon Theaterstücke, er studierte auch Medizin. „Die Räuber“ ist der Titel seines ersten Dramas. Die Zusammenarbeit mit Goethe wirkte auf das Schaffen von Schiller fruchtbar aus. Er schrieb große Dramen und Gedichte. Die Lyrik und die Balladen von Schiller, in denen er Themen aus der Antike bearbeitete, sind bedeutend. In seinen Meisterdramen (z.B. Wallenstein-Trilogie) verarbeitete er historische Themen. Den Stoff zur „Maria Stuart“ wählte er aus der englischen Geschichte. In der „Jungfrau von Orleans“ wird ein einfaches Mädchen aus dem Volk zur zentralen Figur. Der „Wilhelm Tell“  ist ein Stück über den Aufstand der Schweizer Landleute gegen feudale Unterdrückung. Andere Werke von Schiller: „Die Braut von Messina“, „Don Carlos“, „Kabale und Liebe“.