Ugrás a tartalomhoz Lépj a menübe
 


DYNASTIEN IM HEILIGEN RÖMISCHEN REICH ZWISCHEN DEM 12. UND 17. JAHRHUNDERT

2016.08.15

DYNASTIEN IM HEILIGEN RÖMISCHEN REICH ZWISCHEN DEM 12. UND 17. JAHRHUNDERT

 

a. Die Staufer

Aus dem Haus der Staufer kamen mehrere römisch-deutsche Könige und Kaiser. Im 12. Jahrhundert begann das Jahrhundert der Staufer

Friedrich I. Barbarossa führte das Kaisertum zu einer neuen Blüte. Er kämpfte gegen den Papst, die oberitalienischen Städte und seinen Hauptrivalen, den Sachsenherzog Heinrich den Löwen. Trotz der Blütezeit des Reiches begann unter seiner Herrschaft eine territoriale Zersplitterung, die die Zentralgewalt schwächte. Seine Nachfolger waren Heinrich VI. und Friedrich II. Heinrich VI. war zugleich König von Sizilien. Nach dem Untergang der Staufer hinderten die Kräfte Deutschland immer mehr daran, zum Nationalstaat zu werden.

b. Das Haus Habsburg

Mit Rudolf I. kam erstmals ein Habsburger auf den Thron (im 13. Jh.). Er galt als Urvater der Dynastie. Materielle Grundlage des Kaisertums waren nicht mehr die verlorengegangenen Reichsgüter, sondern die sogenannten „Hausgüter“ der Dynastie. Hausmachtpolitik wurde das Hauptinteresse des Kaisers. Als Hausmachtpolitik bezeichnet man das Streben eines Geschlechtes, seinen territorialen Besitz zu vergrößern

Maximilian I. versuchte im 15. Jahrhundert, eine Reichsreform durchzuführen. Er war der „letzte Ritter“. Er legte mit seiner Kriegspolitik den Grundstein für den habsburgischen Aufstieg zur europäischen Großmacht. Er war auch Förderer der Wissenschaften und der Künste.

Karl V. war einer der mächtigsten europäischen Herrscher der Geschichte. Er regierte über Gebiete in Europa und Amerika. Außerdem führte er zahlreiche Kriege gegen Frankeich und das Osmanische Reich.

c. Das Haus Luxemburg

Das Haus stellte neben den Habsburgern die meisten römisch-deutschen Könige des Spätmittelalters.

Karl IV. gab im 14. Jahrhundert die sogenannte Goldene Bulle aus. Mit ihr hat der Herrscher das erste Reichsgrundgesetz geschaffen. Die Städte gewannen dank ihrer wirtschaftlichen Macht an Einfluss. Sie schlossen sich zu Städtebünden zusammen, wie zum Beispiel die Hanse, die zur führenden Macht des Nord- und Ostseeraums im 14. Jh. wurde. Die Hanse hatte eine bedeutende Wirkung auf die WirtschaftPolitik und auch die  Landwirtschaft geübt.